Mesusa |
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Die Grundlage für das Anbringen der kleinen Pergamentrolle, die Mesusa genannt wird, bildet das Deuteronomium 6, welches sagt: |
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Dieser Toratext wird (in seiner vollständigen Länge) und mit anderen Texten kombiniert auf die Vorderseite des Pergamentpapiers geschrieben, die Rückseite wird mit dem Wort "shadai" beschriftet. "Shadai" bedeutet soviel wie, "Hüter der Tore Israels" und soll als Schutz für die Bewohner des Hauses gelten. Auch werden auf der Rückseite noch oft die drei Worte "kosu bemuchsas kosu" ergänzt, welche übersetzt "Der Ewige unser Gott ist der Herr" bedeuten. Jedoch müssen beim Schreiben der Mesusa, die gleichen Vorschriften, wie bei dem Schreiben der Tora beachtet werden. Man darf nur die Feder eines koscheren Tieres (zumeist Gans oder Puter) verwenden. Es sollte eine nichtverblassende und speziell aus pflanzlichen Stoffen fabrizierte Tinte genutzt werden. Das Pergamentpapier darf nur von Ziege oder Lamm (oder anderen koscheren Tieren) stammen. |
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Die Hülse mit ihrem Inhalt wird nun an einem Türpfosten angebracht. Es ist ebenso erlaubt nur eine Höhlung in den Türpfosten zu schneiden und die beschriftete Pergamentrolle, auch ohne Hülse, hineinzulegen.Die Mesusa wird an allen Eingängen des Hauses, sowie an allen Toren angebracht. Im Hause oder der Wohnung selbst, wird mit Ausnahme von Badezimmer und WC, die Mesusa an allen Türen befestigt. |
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